Bauphysik | A1 Dachsachverständige

Bauphysik

Im Rahmen einer Gutachtenerstattung und bei der Planung von Handwerksleistungen sind bei der Bauphysik die wesentlichen Bereiche winterlicher und sommerlicher Wärmeshutz, Feuchte- und Schallschutz zu berücksichtigen.

Neben der Energieeinsparverordnung (EnEV) ist die Beachtung der Anforderungen an den Mindestwärmeschutz und den Feuchteschutz zwingend erforderlich.

Bauschäden sind in vielen Fällen bauphysikalischen Ursprungs. Die Bauphysik bildet somit auch die Grundlage der Schadensanalyse von Bauschäden und deren Bewertungen.

Mit EDV-Programmen können die U-Werte unterschiedlicher Flachdach-, Steildach- und Wandkonstruktionen unter Berücksichtigung aller Bauteilschichten und Wärmedämmstoffe und deren erforderliche Dicken ermittelt und Feuchtenachweise mit dem Glaserverfahren erstellt werden.

Mittels hygrothermischen Simulationen werden die Auswirkungen von Wärmedämmung und Feuchtigkeit in Bauteilen zu unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in den Jahreszeiten über einen Zeitraum von mehreren Jahren berechnet.